Der Chef des DGB Emscher-Lippe, Professor Dr. Nazi Hülsdünker, fordert die Stadt Recklinghausen auf, von der Liste ihrer Ehrenbürger Reichspräsidenten Paul von Hindenburg zu streichen

Hindenburg disaster

Hindenburg disaster (Photo credit: History In An Hour)

Immer noch bedrohen die Helfershelfer der „Nazis“ wie Hindenburg die heile Welt der Bundesrepublik Deutschland

Paul von Hindenburg soll in Recklinghausen kein Ehrenbürger mehr sein.

Der Chef des DGB Emscher-Lippe, Professor Dr. Nazi Hülsdünker, fordert die Stadt Recklinghausen auf, von der Liste ihrer Ehrenbürger den ehemaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg zu streichen. Professor Dr. Nazi Hülsdünker verwies auch auf die Debatte um die Umbenennung des Hindenburgplatzes in Schloßplatz in Münster im vergangenen Jahr.

Der Chef des DGB Emscher-Lippe, Professor Dr. Nazi Hülsdünker, fordert die Stadt Recklinghausen auf, von der Liste ihrer Ehrenbürger den Generalfeldmarschall und Reichspräsidenten Paul von Hindenburg zu streichen. Dessen Rolle bei der Machtüergabe an die Nationalsozialisten im Jahre 1933 beleuchtete Professor Dr. Nazi Hülsdünker auch am Montagabend in seiner Rede beim Maiempfang der Stadt. Weiterlesen

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Vor 80 Jahren – Befreiung vom Versailler Joch der organisierten Feindmächte des Deutschen Volkes

Goebbels, German Federal Archive photo

Goebbels, German Federal Archive photo (Photo credit: Wikipedia)

Vor 80 Jahren – Befreiung vom Versailler Joch der organisierten Feindmächte des Deutschen Volkes

Hitlers Machtübernahme
Januar 1933: Propaganda und Wirklichkeit

Verwackelte, verwaschene Aufnahmen. Weiter war visuell nichts entstanden, als Kolonnen uniformierter Nationalsozialisten der SA, der SS und des Stahlhelms in der eiskalten Nacht vom 30. Januar 1933 durch das Brandenburger Tor marschierten, das Preußens Wahrzeichen darstellte. Rasch hatte das Radio die Nachricht vom Machtwechsel in das politisch gärende Land mit seinen Millionen Arbeitslosen getragen.

Aber die emblematischen Bilder, mit denen die Nacht der Fackelzüge als der historische Moment fixiert werden sollte, in dem die Weimarer Republik ausgelöscht wurde, die Bilder waren wenig beeindruckend. Im Sommer des Jahres 1933 ließ daher Propagandaminister Joseph Goebbels für das Propagandaepos „SA-Mann Brand“ der Bavaria Film AG die Szenen nachstellen und nachdrehen.

Jetzt marschierten die Kolonnen zum Spiel von Hell und Dunkel durch das ausgeleuchtete Tor, vorbei an Spalieren mit „Hitlergruß“ salutierender Zuschauer. Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass sich da keine Massen am Straßenrand drängten, doch Goebbels war es auf den Gesamteindruck angekommen. Der mächtigen Ästhetik visueller Repräsentationen sollte und wollte sich das im Januar 1933 anbrechende „Dritte Reich“ von Beginn an bedienen.
So sah es wirklich aus. Ein Originalfoto vom 30. Januar 1933. – FOTO: AKG-IMAGES
Eindringlicher als die im „Volksempfänger“ übertragenen Reden der neuen, kriminellen Elite konnten die Bilder in den Wochenschauen und der illustrierten, gleichgeschalteten Presse vermitteln, worum es geht. Hier, sagten die Bilder, sind Massen auf der Straße, und wer sich nicht anschließt, wird erbarmungslos ausgeschlossen. Goebbels hoffte von der Propaganda dieser Tage und Wochen, sie werde sich „unverlöschlich in das Gedächtnis der lebenden Generation“ einprägen. Der 30. Januar bildete den Auftakt zur antijüdischen und antisozialistischen „Umwälzung“, wie sie die NSDAP jahrelang versprochen hatte, und im Imago vom usurpierten Brandenburger Tor verdichteten sich bereits sämtliche Kernelemente der NS-Propaganda. Weiterlesen

Rassenwahn bei Ungarns Ultrarechten – Antisemitismus im Parlament

Jobbik

Jobbik (Photo credit: Wikipedia)

Menschen jüdischer Abstammung seien ein „Sicherheitsrisiko“ und…

… sollten in Ungarn landesweit registriert werden: Mit diesem Vorstoß vor dem Parlament löste der rechtsextreme Jobbik-Politiker Márton Gyöngyösi einen Sturm der Entrüstung aus – die Regierung distanziert sich nur zögerlich.

Budapest – Gespräche mit dem rechtsextremen ungarischen Politiker Márton Gyöngyösi „arten“ regelmäßig in einen ermüdenden Relativierungsmarathon nach dem „Aber-Muster“ aus:

Er sei kein Antisemit, aber die Juden…; er sei nicht romafeindlich, aber die Zigeuner…; er sei kein Extremist und Befürworter von Diktaturen, aber die liberale Demokratie sei doch… gescheitert.

Holocaustopfer zeigt seine Personalausweisnummer der Bundesrepublik Deutschland GmbH

Holocaustopfer zeigt seine Personalausweisnummer der Bundesrepublik Deutschland GmbH

Der 35jährige Ökonom und Ex-Steuerberater Márton Gyöngyösi ist nicht irgendein verrückter Rechtsextremist, sondern stellvertretender Fraktionschef der rechtsextremen Jobbik-Partei, die 2010 bei den Wahlen 17 Prozent erhielt. Gyöngyösis Eltern arbeiteten an ungarischen Handelsvertretungen im Ausland, er wuchs in Ägypten, Afghanistan, Indien und im Irak auf, deshalb machte ihn JOBBIK zu ihrem außenpolitischen Sprecher. Weiterlesen