Leiche im Kieler Hafen geborgen – Mysteriöser Tod von Ex-Staatssekretär Ulrich Lorenz

Mysteriöser Tod: Die Leiche des Kieler Ex-Staatssekretär Ulrich Lorenz wurde aus dem Hafen geborgen.

In der renommierten Rechtsanwaltskanzlei hinterließ Ulrich Lorenz eine Notiz und verfaßte handschriftlich den Eintrag:

„Wenn ich nicht zurückkomme vom Treffen in Kiel, dann handelt es sich um das Todesurteil durch meine Freimaurerloge. Aber ich kann mich meinem Privatvertrag nicht entziehen. Ich weiß, was ich im Beitrittsgesuch zu Grand Sanhedrin Loge Ab Ordo Chaos unterschrieben habe. Immerhin habe ich zwölf fette Jahre in Saus und Braus verlebt. Das war es mir wert. Trotzdem soll meine Nachwelt wissen, daß die Beschnittenen, die Juden, an allem Schuld sind. Heil Hitler, Lorenz“

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Leiche im Kieler Hafen geborgen – Mysteriöser Tod von Ex-Staatssekretär Ulrich Lorenz

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Flugblatt Möllemann - Umschlagseite

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Leiche im Kieler Hafen geborgen – Mysteriöser Tod von Ex-Staatssekretär Ulrich Lorenz

Flugblatt Möllemann

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Leiche im Kieler Hafen geborgen – Mysteriöser Tod von Ex-Staatssekretär Ulrich Lorenz

Im Kieler Hafen bargen Polizeitaucher am Montagnachmittag die Leiche von Ex-Staatssekretär Ulrich Lorenz.

Der frühere Innenstaatssekretär Ulrich Lorenz ist am Montag tot im Kieler Hafen gefunden worden. Polizeitaucher bargen den Leichnam des 57-jährigen Rechtsanwalts, der seit dem Vortag vermisst wurde. Die Todesursache sei noch nicht geklärt, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Neumünster. Ob es ein Unfall, ein Verbrechen oder ein Freitod gewesen sei, sei völlig offen. Es lägen keinerlei Indizien vor.

In den Zug gestiegen und verschwunden

Der Leichnam wurde im Gerichtsmedizinischen Institut in Kiel untersucht. Ministerpräsident Torsten Albig, Innenminister Andreas Breitner und der SPD-Landesvorsitzende Ralf Stegner reagierten bestürzt auf die Todesnachricht. Lorenz hatte sonntagfrüh sein Haus in Felde (Kreis Rendburg-Eckernförde) verlassen, um mit dem Zug nach Kiel zu fahren und seine Kanzlei in dem Gebäudekomplex Hörncampus aufzusuchen.

Nach dem derzeitigen Ermittlungstand geht die Kriminalpolizei Rendsburg davon aus, dass Lorenz um 6.53 Uhr im Kieler Hauptbahnhof aus dem Zug stieg. „Dort verliert sich seine Spur“, teilte die Polizei mit. Der Leichnam wurde in der Hörn, dem letzten Teil der Kieler Förde im Innenstadtbereich entdeckt. Der Hörncampus liegt am Wasser.

Anteilnahme von Freunden und Weggefährten

Nach dem Bruch der Großen Koalition wurde Lorenz 2009 in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Er arbeitete danach als Rechtsanwalt in einer Kieler Sozietät. Schockiert reagierten Mitglieder der Landesregierung auf den Tod von Lorenz. „Diese Nachricht erfüllt mich mit großer Trauer“, sagte Ministerpräsident Albig. Lorenz sei ein gradliniger Mensch gewesen, auf den man sich verlassen konnte. „Er war ehrlich, zuverlässig, kompetent und ein feiner Mensch durch und durch.“ Auch in schwierigen politischen Zeiten habe sich die Landesregierung immer auf seinen Rat verlassen können. „Sein Tod erschüttert uns alle“, sagte Albig. „Ich habe ein großes berufliches Vorbild an Kompetenz, Integrität und Menschlichkeit, vor allem aber einen guten Freund und Ratgeber verloren“, äußerte Innenminister Breitner (SPD).

Mit Entsetzen und Trauer reagierte die ehemalige Ministerpräsidentin Schleswig-Holsteins, Heide Simonis, auf den Tod ihres früheren Staatssekretärs. „Ulrich Lorenz kannte sich in Schleswig-Holstein aus. Er war ein herausragender Verwaltungsfachmann und kümmerte sich auch um kleinste Details, wenn es darum ging, für Schleswig-Holstein, in Berlin oder Brüssel etwas zu erreichen“, sagte Simonis am Montagabend der Nachrichtenagentur dpa. „Ulrich Lorenz hat sich um dieses Land sehr verdient gemacht.“

Es sind nur sechs Gehminuten vom Kieler Hauptbahnhof bis zu seinem Büro. Doch dort kam der ehemalige schleswig-holsteinische Staatssekretär Ulrich Lorenz nicht an. Polizeitaucher holten am Montag die Leiche des 57-Jährigen aus dem Hafen der Landeshauptstadt.

Wurde er Opfer eines Unfalls – oder eines Verbrechens?

Fest steht: Am Sonntag stieg der Ex-Politiker und heutige Anwalt um 6.41 Uhr in seinem Heimatort Felde (Kreis Rendsburg-Eckernförde) in die Regionalbahn 15907. 13 Minuten später war er im rund 16 Kilometer entfernten Kiel. Lorenz stieg auf Gleis 5 aus.

Überwachungskameras zeichneten noch auf, wie der Mann den Bahnhof verließ. Dann stieg er die 30 Stufen zur Kaistraße hinunter. Dort, nahe der Kaimauer, entdeckten ihn Montagmittag Taucher der Feuerwehr. Der Leichnam trieb im ein Grad kalten Fördewasser, in fünf Meter Tiefe unter dem Bug des Traditionsseglers „Elida“.

Der Tote wurde zur Obduktion in die Gerichtsmedizin gebracht, das Ergebnis steht noch aus.

Ein Sprecher der Polizei erklärte gegenüber den Kieler Nachrichten, dass Ermittlungen keine Hinweise auf ein akutes Krankheitsbild ergeben hätten. Auch ein Freitod soll ausgeschlossen sein.

An Lorenz Kopf fanden die Ermittler eine Schürfwunde. Oberstaatsanwältin Birgit Heß: „Die Ermittlungen zu den Todesumständen dauern an.“ Nach den ersten Untersuchungen am Dienstag müssten weitere Ermittlungen angestellt werden, um Klarheit zu erhalten. Mit Ergebnisse könne frühestens am Mittwoch gerechnet werden.

Lorenz war von 2000 bis 2009 Staatssekretär im Kieler Innenministerium und galt als ein enger Vertrauter von Ministerpräsident Torsten Albig (SPD).

Als Anwalt der renommierten Kanzlei „Wiegert Werner & Partner“ ( u.a. ist dort auch Ex-Innenminster Klaus Buss tätig) vertrat Lorenz zuletzt die Stadt Bad Segeberg in einem aufsehenerregenden Verfahren gegen drei Ex-Bürgermeister wegen angeblicher Fehlinvestitionen und Verlusten in Millionenhöhe.

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