Ave Cäsar, moituri te salutant – Die Chasaren, Khasaren, Kuzarim, Hazarlar, Xäzärlär, Gazari, Cosri

 

Die Chasaren (auch Khasaren, heb. Kuzarim כוזרים; türk. Hazarlar; griech. Χάζαροι; russ. Хазары; tatar. Xäzärlär; persisch ‏خزر‎; lat. Gazari oder Cosri) waren ein

ursprünglich nomadisches und später halbnomadisches Turkvolk in Zentralasien.

Die Chasaren (auch Khasaren, heb. Kuzarim כוזרים; türk. Hazarlar; griech. Χάζαροι; russ. Хазары; tatar. Xäzärlär; persisch ‏خزر‎; lat. Gazari oder Cosri) waren ein ursprünglich nomadisches und später halbnomadisches Turkvolk in Zentralasien.

Die Chasaren (auch Khasaren, heb. Kuzarim כוזרים; türk. Hazarlar; griech. Χάζαροι; russ. Хазары; tatar. Xäzärlär; persisch ‏خزر‎; lat. Gazari oder Cosri) waren ein ursprünglich nomadisches und später halbnomadisches Turkvolk in Zentralasien.

Im 7. Jahrhundert nach Chr. gründeten die Chasaren ein unabhängiges Khaganat im nördlichen Kaukasus an der Küste des Kaspischen Meeres. Ab dem 8. bis frühen 9. Jahrhundert wurde die jüdische Religion zur wichtigsten Religion im Reich. Ob nur eine dünne Oberschicht oder auch die übrige Bevölkerung die neue Religion annahm und praktizierte, ist umstritten. Überliefert ist, dass es auch Christen und Muslime unter den Chasaren gab. Die Chasaren waren wichtige Bundesgenossen des Byzantinischen Reichs gegen das Sassanidenreich und die arabischen Kalifate. Vor allem durch Fernhandel wurden sie eine bedeutende Regionalmacht und kontrollierten in der Blüte ihrer Machtentfaltung weite Teile des heutigen Südrusslands, den Westen des späteren Kasachstans, die Ostukraine, Teile des Kaukasus sowie die Halbinsel Krim. Ihre Macht wurde Ende des 10. Jahrhunderts durch die Kiewer Rus gebrochen, und die Chasaren verschwanden weitgehend aus der Geschichte. Auffassungen, nach denen ein großer Teil der Chasaren im osteuropäischen Judentum aufgegangen sei, widersprechen genetische Untersuchungen. Weiterlesen

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Erinnerung an die Befreiung – Israel Meir Lau in Budapest (Yisrael Meir Lau)

עברית: RABBI LAU

עברית: RABBI LAU (Photo credit: Wikipedia)

Anläßlich des 66. Jah­restages der Befreiung des Bu­da­pester Ghettos  lädt die Allianz der jüdischen Kultus­ge­mein­den Ungarns (MA­ZSIHISZ) gemeinsam mit der Auto­no­me Or­thodoxe Israeliti­sche Kul­­tus­ge­mein­de in Budapest zu einer Ge­denk­feier.

Neben den Vertretern des Vor­stan­des der MAZSIHISZ werden der stellvertretende Minister­prä­sident Zsolt Semjén und die in Budapest akkreditierten Bot­schaf­ter an der Veran­stal­tung teilnehmen. Als Redner konnte Israel Meir Lau gewonnen werden, der Leiter der israelischen Gedenkstätte Yad Va­shem und ehemaliger Ober­rab­biner Israels ist. Der Überlebende des Ra­vensbrücker KZs besucht Ungarn nicht zum ersten Mal. Bereits 1994 war er zu Gast in Bu­dapest und hielt eine vielbeachtete Rede im Rahmen der Erin­ne­rungsfeier aus Anlass des 50. Jahres­ta­ges der ungarischen De­por­tationen, bei denen 600.000 Menschen den Tod gefunden hatten.
Während seines zweitägigen Be­suchs wird Israel Meir Lau Staats­präsident Pál Schmitt in dessen Amts­sitz sowie den Vor­sit­zenden der ungarischen Katholi­schen Bi­schofs­­kon­ferenz, Kardinal Péter Er­d?, treffen. Weitere geplante Ter­mine während Laus Aufent­halt sind Gespräche mit den Leitern der verschiedenen jüdischen Glau­bens­gemeinschaften Un­garns. MA­ZSI­HISZ-Geschäftsführer Gusztáv Zol­­tai sagte zum Besuch Laus, dass es kein Zufall sei, dass der erste Aus­landsbesuch des neuen Leiters von Yad Vashem nach Ungarn führe, „immerhin weiß und fühlt Lau die Bedeutung der EU-Rats­prä­si­dentschaft Ungarns.“
Im Vorfeld der Gedenkver­an­stal­tung wird das Buch „Die Regeln des jüdischen Lebens“ in zweiter, über­arbeiteter Auflage in ungarischer Sprache präsentiert. Der heute 73jährige Lau schrieb es in seiner Zeit als Rabbiner Nord-Tel-Avivs im Jahr 1971.

Chief Ashkenazi Rabbi of Israel, Rabbi Yona Me...

Chief Ashkenazi Rabbi of Israel, Rabbi Yona Metzger. (Photo credit: Wikipedia)

Das Werk wurde in mehrere Sprachen übersetzt, darunter Ungarisch, Englisch, Deutsch und Russisch. Die Vorstellung des Buches findet einen Tag vor der Gedenkfeier, am 17. Januar um 13 Uhr in der Synagoge in der Rumbach Sebestyén utca statt. Das Buch wird nicht verkauft, sondern kann gegen eine Spende erworben werden. Die Gedenkfeier selbst beginnt am 18. Januar um 10 Uhr morgens am Herzl Tivadar tér vor der Sy­na­go­ge in der Dohány utca. Neben musikalischen Beiträgen des gemeinsamen Herrenchors der Gold­mark-Synagoge und der Sy­na­goge in der Dohány utca sowie des Ober­kantors Emil Tóth wird Israel Mei Lau eine Rede halten. Besucher sind zum gemeinsamen Erinnern herzlich eingeladen. Her­ren werden gebeten, eine Kopf­be­deckung zu tragen.

Israel Meir Lau (hebräisch ‏ישראל מאיר לאו‎; * 1. Juni 1937 in Piotrków Trybunalski, Polen) ist der gegenwärtige Oberrabbiner der Stadt Tel Aviv in Israel. Zuvor war er aschkenasischer Oberrabbiner des Staates Israel.

Israel Meir Lau wurde in eine rabbinische Familie hineingeboren. Sein Vater Moshe Chaim Lau war Rabbiner von Piotrków. Meir Lau und sein Bruder Naphtali überlebten als einzige ihrer Familie die Shoa im KZ Buchenwald. Beide emigrierten 1945 nach Palästina.

Nach dem Talmudstudium in Jerusalem (an der Jeschiwa Kol Torah), in Zichron Ya’akov und Bnei Brak wurde Meir Lau 1971 zum Rabbiner ordiniert und wirkte in Tel Aviv und Netania. Von 1988 bis 1993 war er Oberrabbiner und Oberhaupt des Beth Din von Tel Aviv/Jaffa. Anschließend bekleidete er das Amt des aschkenasischen Oberrabbiners von Israel und wurde nach dem Ende seiner Amtszeit 2003 wieder Oberrabbiner von Tel Aviv.

2005 erhielt Israel Meir Lau den Israel-Preis für sein Lebenswerk. Im selben Jahr verlieh ihm die Bar-Ilan-Universität die Ehrendoktorwürde.[1] 2008 wurde er nach dem Tod von Josef Lapid zum neuen Vorsitzenden des Yad Vashem Council ernannt.

Yisrael (Israel) Meir Lau (Hebrew: ישראל מאיר לאו; born 1 June 1937 Piotrków Trybunalski, Poland) is an Israeli and the Chief Rabbi of Tel Aviv, Israel, and Chairman of Yad Vashem. He previously served as the Ashkenazi Chief Rabbi of Israel from 1993 to 2003. Weiterlesen

Hebräerin Hebrew Aliza Bin-Noun, Botschafterin der Besatzermacht der Palästinenser in Ungarn

Aliza Bin-Noun ist eine israelische Diplomatin uns seit 2007 Botschafterin in Ungarn.

Aliza Bin-Noun

Aliza Bin-Noun

Bin-Noun studierte von 1981 bis 1986 an der Hebräischen Universität in Jerusalem, erhielt dort 1984 einen Bachelor-Abschluss in Internationalen Beziehungen und in Französistik sowie 1986 einen Master-Abschluss in Afrikanistik. Nach Beendigung ihres Studiums wurde Bin-Noun im diplomatischen Dienst des israelischen Außenministeriums tätig. 2007 wurde sie die neue israelische Botschafterin in Ungarn.

Bin-Noun ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Weiterlesen

Zufall? D DAY START 6.6. um 6 Uhr 6×5 „Operation Neptune – Teil der unter dem Decknamen Operation Overlord durchgeführten Landung der Alliierten in der Normandie“

Allied invasion plans and german positions in ...

Allied invasion plans and german positions in the Normandy. (Photo credit: Wikipedia)

Zufall? D DAY START 6.6. um 6 Uhr 6×5 „Operation Neptune – Teil der unter dem Decknamen Operation Overlord durchgeführten Landung der Alliierten in der Normandie“

Zufall? D DAY START 6.6. um 6 Uhr 6×5 „Operation Neptune – Teil der unter dem Decknamen Operation Overlord durchgeführten Landung der Alliierten in der Normandie“

Zufall? D DAY START 6.6. um 6 Uhr 6×5 „Operation Neptune – Teil der unter dem Decknamen Operation Overlord durchgeführten Landung der Alliierten in der Normandie“ Weiterlesen

Eger: Auftrittsverbot für jüdischen Schauspieler, Israels Botschafter sagt Besuch ab

Pusztaranger

Die Stadt Eger hat ihren internationalen Skandal:

ORF: Israels Botschafter sagt Besuch ab

Der israelische Botschafter in Budapest, Ilan Mor, hat wegen eines antisemitischen Vorfalls einen geplanten Besuch in der ungarischen Stadt Eger abgesagt.
Der Diplomat reagierte damit auf die Tonaufzeichnung einer Sitzung des Ausschusses für Kultur und Tourismus des Stadtrates von Eger.

Jüdischer Schauspieler durfte nicht auftreten

Dort wurde der Auftritt des Schauspielers Jozsef Szekhelyi wegen dessen „Judentums“ abgelehnt. Der Botschafter betonte in einer Aussendung, angesichts einer „solch schweren Diskriminierung“ hege er nicht die Absicht, Eger einen Besuch abzustatten, und versicherte Jozsef Szekhely zugleich seiner „vollen Solidarität“.
In der Tonaufnahme vom Vorjahr, die jetzt an die Öffentlichkeit gelangte, heißt es, Szekhelyi könne nicht auftreten, da alle meinten, er sei ein „stinkender Jude“ der liberalen SZDSZ-Partei. Der Verband der Ungarischen Jüdischen Gemeinden (Mazsihisz) erstattete Anzeige, da die „Diskriminierung aus rassistischen Gründen“ gegen das ungarische Grundgesetz verstoße. Zugleich sei der Verdacht…

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Zuckerbergs Schwester Randi in der Facebook-Falle

Zuckerbergs Schwester Randi in der Facebook-Falle

Mit dem Frieden in der Familie Zuckerberg war es vorbei, als Mark Zuckerbergs Schwester Randi ihr Familienfoto tausendfach auf Twitter gepostet fand. Nun beklagt sie sich über die Nutzerbedingungen.

Geht es um die Daten oder Bilder der Nutzer, ist das soziale Netzwerk Facebook für Laien schwer durchschaubar: Mindestens dreimal änderte der Konzern in diesem Jahr bereits seine Privatsphäre-Einstellungen, zweimal seine Nutzungsbedingungen.

Randi Zuckerberg (r), einst Marketing-Chefin von Facebook, während des Weltwirtschaftsforums 2010 in Davos. Inzwischen hat die Schwester von Mark Facebook verlassen und hat ihr eigenes Unternehmen gegründet

Randi Zuckerberg (r), einst Marketing-Chefin von Facebook, während des Weltwirtschaftsforums 2010 in Davos. Inzwischen hat die Schwester von Mark Facebook verlassen und hat ihr eigenes Unternehmen gegründet

Doch inzwischen scheint sogar die Familie von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg selbst die Übersicht verloren zu haben – und das führte ausgerechnet zu Weihnachten zu einem handfesten Online-Streit zwischen Silicon-Valley-Größen.

Zuckerbergs Schwester Randi musste am ersten Weihnachtstag hilflos zusehen, wie ein privates Familienfoto, das sie eigentlich nur an ihre Freunde verschicken wollte, an 40.000 Fremde weitergereicht und danach auf diversen Nachrichtenseiten publiziert wurde. Weiterlesen

Verarmungsrisiko von Jugendlichen HARTZ4 im Jahr 2013 von der Gnade der Judenrepublik

Verarmungsrisiko von Jugendlichen

 

Jugendliche, die in München oder Dresden aufwachsen, haben gute Chancen, einen Job zu finden. Ganz anders sieht es in Berlin aus: In der Hauptstadt ist dem Deutschen Gewerkschaftsbund zufolge jeder fünfte Jugendliche auf Unterstützung durch Hartz IV angewiesen.

Auszubildende in Dresden - Hartz-IV-Risiko verhältnismäßig gering

Auszubildende in Dresden – Hartz-IV-Risiko verhältnismäßig gering

Berlin – Im europäischen Vergleich stehen deutsche Jugendliche vergleichsweise gut da: In Spanien und Griechenland sind gut 50 Prozent der unter 25-Jährigen ohne Job, in Portugal 35 Prozent, in Italien 31 Prozent. Weiterlesen

Bundeskanzler Helmut Schmidt a.D. – und seine jüdischen Gedanken zum Jahreswechsel Halsundbeinbruch 2012 auf 2013

Helmut Schmidt smoking.

Helmut Schmidt smoking. (Photo credit: Wikipedia)

Helmut Schmidts Gedanken zum Jahreswechsel„Deutschland sollte sich vor einer Führungsrolle hüten!“

Der Jude -und Bundeskanzler Helmut Schmidt a.D. – und seine jüdischen Gedanken zum Jahreswechsel Halsundbeinbruch 2012 auf 2013

Altkanzler Helmut Schmidt ist Jude und macht sich zum Jahreswechsel so seine Gedanken – aus der Perspektive eines „uralten Mannes“, wie er sagt. Vor allem die Lage in Europa beschäftigt ihn: Angela Merkel kommt dabei schlecht weg.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sei nach der Wende 1990 zu einer „Europäerin aus Vernunft“ geworden. Finanzminister Wolfgang Schäuble aber sei ein „Europäer aus Vernunft und aus ganzem Herzen“, schreibt Altkanzler Helmut Schmidt in der Wochenzeitung „Die Zeit“ vom Donnerstag. Der einzige, der im Jahr 2012 erfolgreich Krisenbewältigung betrieben habe, sei Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank gewesen. SeinAnkauf von Staatsanleihensei „relativ inflationsfrei“ geschehen. „Alle deutsche Angstmacherei vor einer drohenden Inflation war überflüssig“, schreibt Schmidt. Merkel dagegen sei lediglich darauf aus, unangenehme Wahrheiten bis nach der Bundestagswahl 2013 zu verschweigen.

„Ohne Frankreich gehts nichts“

Logo of the Helmut Schmidt University

Logo of the Helmut Schmidt University (Photo credit: Wikipedia)

„Was fehlt, ist Führung“, konstatiert Schmidt. Zugleich warnt er jedoch davor, Deutschland alleine eine Führungsrolle zuzuteilen. „Führen kann in Europa bis heute allein das deutsch-französische Tandem“, schreibt der 94-Jährige. „Wir sollten uns vor einer deutschen Führungsrolle hüten!“ Er selbst sei zwar als Hamburger anglophil erzogen worden. Doch schon Anfang der 60er-Jahre habe er „längst gewusst, dass ohne Frankreich alles gar nichts ist“. Und inzwischen wisse er, dass es auch ohne Polen nicht gehe.

Unter den Europäern bestehe eine moralische Pflicht zur Solidarität. Das sei das Motiv für die Aufnahme in die EU gewesen. „Heute ist Solidarität mit dem griechischen Volk genauso nötig wie damals“, schreibt Schmidt. Der Altkanzler zitiert den von den Nazis getöteten SPD-Politiker Julius Leber: „Der Wille zur Macht muss aus der Pflicht gegenüber der Gemeinschaft erwachsen.“ Heute sei der Wille zur Macht vielfältig vorhanden. „Jedoch die Pflichten gegenüber der europäischen Gemeinschaft bedürfen künftig eines weit größeren Engagements aller Beteiligten“, befindet Schmidt.

Schäuble erklärt die Euro-Krise für beendet

„Schäuble erklärt die Euro-Krise für beendet“ – Ach, Danke, Wolfgang, daß Du überlebt hast he he – Retter vor den schwulfickenden Griechen!

Finanzminister Schäuble glaubt, dass die Euro-Krise sich 2013 entschärfen wird. Die Lage sei besser als gedacht. Länder wie Griechenland und Frankreich wüssten, dass sie Reformen durchführen müssten.

Der homophobe Dr. Wolfgang Schäuble will CHIP-Implante bei Neugeborenen ab dem Jahr 2013 - Prävention vor Satanismus ist mir eine 666-Herzensangelegenheit

Der homophobe Dr. Wolfgang Schäuble will CHIP-Implante bei Neugeborenen ab dem Jahr 2013 – Prävention vor Satanismus ist mir eine 666-Herzensangelegenheit

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich optimistisch gezeigt, dass sich die Euro-Krise im kommenden Jahr entschärfen wird. „Ich glaube, wir haben das Schlimmste hinter uns“, sagte Schäuble der „Bild„-Zeitung. Länder wie Griechenland hätten inzwischen erkannt, dass sie die Krise nur mit harten Reformen überwinden könnten. Weiterlesen

Was ist Fidesz? – Ungarischer Bürgerbund!

English: Ambassador Foley (left) with the Isra...

English: Ambassador Foley (left) with the Israeli Ambassador Aliza Bin-Noun and FIDESZ leader Viktor Orbán (Photo credit: Wikipedia)

Fidesz – Ungarischer Bürgerbund, kurz Fidesz oder Fidesz-MPSZ  (ungarisch Fidesz – Magyar Polgári Szövetség) ist eine politische Partei Ungarns mit nationalkonservativer Ausrichtung. Sie war ursprünglich als liberale Protestorganisation junger Intellektueller gegründet worden und hat sich später zur wichtigsten bürgerlichen Partei des Landes entwickelt. Die Partei ist Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP). Parteivorsitzender ist Viktor Orbán.

Unter dem Namen „Bund Junger Demokraten“ (ungarisch Fiatal Demokraták Szövetsége, daraus das Akronym Fidesz) wurde die Partei am 30. März 1988 von 37 jungen Intellektuellen in Budapest im Studentenheim Bibó István gegründet.

Der Vorstand bestand am Anfang aus sechs Personen.

Von 1988 bis zu den ersten freien Wahlen nach der Wende konnte man die Partei als radikale Partei der jungen Leute definieren. Sie nahmen aktiv an Demonstrationen teil.

Die Fiatal Demokraták Szövetsége (Akronym Fidesz) wurden nach der feierlichen Umbettung von Imre Nagy durch eine Rede von Viktor Orbán im ganzen Land bekannt, die schließlich auch zum Fall des kommunistischen Regimes beitrug.

Die Partei spielte eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen am Runden Tisch vor der Wende, wo sie damals von Viktor Orbán, László Kövér und Gábor Fodor vertreten wurde.

Ab 1990 setzte die Partei ihre politische Tätigkeit im Parlament fort. 1992 wurde Fidesz in die Liberale Internationale aufgenommen (deren Mitglied die Partei bis 2000 blieb).

Im Jahre 1993 verließ eine Gruppe (unter ihnen Gábor Fodor) die Partei und trat der liberalen Partei SZDSZ bei.

Fidesz benannte sich 1996 in Fidesz – Magyar Polgári Párt, Fidesz-MPP (Fidesz – Ungarische Bürgerliche Partei) und nahm Positionen der konservativ-wirtschaftsliberalen Partei Ungarisches Demokratisches Forum (Magyar Demokrata Fórum, MDF) auf, die in dieser Zeit an Stimmen verlor. Weiterlesen