Als russischer Ministerpräsident unterhält sich Wladimir Putin mit Schauspieler Gerard Depardieu beim Besuch Russischen Museums in Sankt Petersburg

Steuerasyl in Rußland

Putin bietet Depardieu russischen Paß an

„Er liebt sein Land und dessen Kultur sehr“, sagt Kreml-Chef Putin über seinen Freund Gérard Depardieu. Doch für den Schauspieler hört beim Geld die Liebe offenbar auf. Wegen höherer Steuern für Reiche plant er seine Auswanderung. Moskau versprach ihn mit offenen Armen zu empfangen.

Als russischer Ministerpräsident unterhält sich Wladimir Putin mit Schauspieler Gerard Depardieu beim Besuch Russischen Museums in Sankt Petersburg

Als russischer Ministerpräsident unterhält sich Wladimir Putin mit Schauspieler Gerard Depardieu beim Besuch Russischen Museums in Sankt Petersburg

Im Streit um erhöhte Spitzensteuersätze für Reiche in Frankreich hat Kreml-Chef Wladimir Putin dem Schauspieler Gérard Depardieu die russische Staatsbürgerschaft angeboten. „Falls Gérard wirklich eine russische Aufenthaltsgenehmigung oder einen russischen Pass will, so ist diese Frage bereits positiv entschieden“, sagte der 60-Jährige am Donnerstag vor Journalisten in Moskau.

Allerdings fühle sich sein Freund Depardieu als Europäer. „Er liebt sein Land und dessen Kultur sehr, er lebt sie.“ Depardieu mache gerade harte Zeiten durch. Putin betonte, er habe enge freundschaftliche Beziehungen mit dem Schauspieler – „obwohl wir uns wenig sehen“.

Premierminister Jean-Marc Ayrault empört Depardieu

Der französische Schauspieler sorgt schon seit Tagen für Verwirrung um seine geplante Steuerflucht. Erst ließ er verlauten, er wolle nach Belgien umziehen, dann soll er behauptet haben, dass Putin ihm schon einen russischen Pass geschickt habe, schreibt die französischen Zeitung „Le Monde“.

Der 63-Jährige Filmstar hatte angekündigt seine französische Staatsbürgerschaft abzugeben, nachdem Frankreichs Premierminister Jean-Marc Ayrault seine Kritik an den neuen Steuersätzen als „erbärmlich“ bezeichnet hatte.

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